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Kunst- und Kulturreise - Besonders günstig zwischen November und Mitte Februar Winterangebot: Brüssel

Winterangebot: Brüssel

Kunst- und Kulturreise - Besonders günstig zwischen November und Mitte Februar

Reiseübersicht:

Die besondere Atmosphäre der belgischen Hauptstadt, die Mischung von politischer Metropole und historischen Stadtteilen zieht Besucher schnell in ihren Bann. Diese Reise zeigt Brüssel als Kunststad. Brüssel kann sich, was Kunst und Kultur betrifft, durchaus mit europäischen Städten wie London, Berlin oder Paris messen. Große Ausstellungen und bedeutende Museen, aber auch kleine Geheimtipps machen Brüssel zur Kunstmetropole. Der Kunstberg im Zentrum ist die Museumsmeile der Stadt. Hier vereinigen sich seit dem 19. Jahrhundert einige der bedeutendsten Museen Europas. Aber auch in den anderen Ecken der Stadt warten eindrucksvolle Museen und Sammlungen auf die Besucher.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 5 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100334
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Benelux
Themenreise
Winterangebot

Reiseverlauf:

1. Tag Anreise
Fahrt vom Heimatort nach Brüssel. Zimmerbezug.

2. Tag Stadtrundfahrt / Atomium / Chocolaterie
Vormittags lernen Sie Brüssel bei einer Stadtrundfahrt mit dem Bus kennen. Das größte Wahrzeichen Brüssels ist natürlich das Atomium, das gerade erst vollständig renoviert wurde und nun nicht nur tagsüber blitzt und funkelt. Noch beeindruckender ist der Grote Markt (Grand Place) im Herzen der Stadt. Der Marktplatz mit dem gotischen Rathaus und den mit Gold verzierten Giebeln der Zunfthäuser ist vielleicht der schönste der Welt - gerade, wenn er nachts illuminiert ist. Seit dem 11. Jh. war hier der der zentrale Treffpunkt der Kaufleute, Handwerker und Händler. Hier und in den umliegenden Gassen hatten sie ihre Zunfthäuser. Nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg begann man mit dem Wiederaufbau und errichtete Häuser mit regelmäßiger Fassadenfront in barocker Architektur. Heute zählt dieser Platz zu den schönsten in Europa und wurde 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Weitere Sehenswürdigkeiten sind: die Kathedrale St. Michel, die Place Sablon mit der gleichnamigen Eglise und der Justizpalast. Auch das Europaviertel werden Sie sehen. Besichtigung des Atomium - anlässlich der Brüsseler Weltausstellung im Jahre 1958 entwarf der Ingenieur André Waterkeyn das Atomium, ein Bauwerk zwischen einer Monumentalskulptur und einem architektonischen Werk, das ein kristallisiertes Eisenmolekül auf der Ebene seiner Atome in 160milliardenfacher Vergrößerung darstellt. Das vollständig aus Stahl mit Aluminiumhülle gebaute Atomium ragt über dem Heysel-Plateau. Es ist 102 m hoch und ruht auf drei gigantischen Doppelsockeln. Das Atomium sollte eigentlich nach der Weltausstellung von 1958 verschwinden, doch weil es so beliebt war, wurde es rasch zum festen Bestandteil der Brüsseler Landschaft. Nachmittags Fortsetzung der Stadtbesichtigung zu Fuß. Bummel u.a. über den Grand Place, und entlang der Hubertusgalerien. Nur wenige Schritte vom Grote Markt entfernt pinkelt Brüssels berühmtester Bürger, Manneken Pis, ganz ungeniert und ohne Unterlass vor sich hin. Danach gibt es etwas Feines für den Gaumen: den Besuch einer Chocolaterie mit Verkostung. Die besten belgischen Pralinen kommen aus Brüssel. Dort wurde 1912 die Praline erfunden. Die besten und teuersten Pralinen werden per Hand hergestellt.

3. Tag: Thema: Jugendstil / Hortamuseum und Königliche Museen für Schöne Künste
Brüssel gehört mit Wien und Barcelona zu den Metropolen des europäischen Jugendstils und zählt heute noch 500 Bauwerke aus dem Art Nouveau. Um die Jahrhundertwende war Brüssel die reichste Stadt Europas und die wilden Architekten Victor Horta, Paul Hankar und Henry van de Velde erschreckten mit ihrem revolutionären Baustil die bürgerlichen Gemüter. Es war geradezu unanständig, mit Stahl und Glas zu bauen, aber die neuen Werkstoffe aus der Industrie machten es möglich, filigran nicht nur Fenster a la Tiffany, sondern ganze Fassaden im fließenden Rhythmus der Natur zu gestalten. In Brüssel kann man lichtdurchflutete Kaufhausgalerien wie das Old England oder das ehemalige Textilkaufhaus Waucquez und die Villen progressiver Industriebarone besichtigen. In der eleganten Villa des Art Nouveau-Stararchitekten Horta wurde das Hortamuseum eingerichtet. Die Villa (UNESCO Weltkulturerbe) wurde als Gesamtkunstwerk entworfen, von der geschwungenen Türklinke, dem rankenden Balkongitter bis zum fließenden Geländer. Das Licht, die eleganten Möbel, Accessoires und Juwelen harmonieren und verschmelzen mit der Architektur. Es ging um die wirkliche Vereinigung von Kunst und Leben, wie der Architekt und Designer Henry van de Velde verkündete. Nachmittags Besuch der Königlichen Museen für Schöne Künste, eines der größten und sehenswertesten Kunstmuseen der Welt. Dieses Kunstzentrum besteht aus insgesamt 4 Museen, davon sind das Museum für alte Kunst und das Museum für moderne Kunst am sehenswertesten. Das Museum für alte Kunst beherbergt circa 1200 Ausstellungsstücke, viele davon sind Höhepunkts europäischer Malerei vom 14. bis zum 18. Jh. mit Schwerpunkt auf den Werken der flämischen Meister wie Hieronymus Bosch oder Rogier van der Weyden. Sie sehen außerdem einen Großteil der Werke von Brueghel dem Älteren und dem Jüngeren, sowie Rubens, van Dyck und Rembrandt. Direkt nebenan besuchen Sie das Museum für moderne Kunst. Hier kann man vor allem belgische Künstler wie Alfred Stevens, Henry van de Velde oder Fernand Khnopff sehen. Auch das berühmte Werk Der Tod des Marat von Jacques-Louis David ist hier ausgestellt. Die umfangreiche Sammlung wird abgerundet durch bekannte Werke der belgischen Surrealisten, der klassischen Moderne (Dalí, Ernst, Dix, Magritte, Picasso, Chagall u.v.m) und zeitgenössischer internationaler Künstler.

4. Tag: Magritte Museum
Heute Vormittag steht das 2009 eröffnete Magritte-Museum auf dem Programm. René Magritte, der magische Verwandler der Wirklichkeit, ist einer der bekanntesten Maler des 20. Jh. Magritte (1898-1967) verbrachte den Großteil seines Lebens ins Brüssel. Seit Juni 2009 würdigt seine Heimatstadt den surrealistischen Maler mit einem neuen Museum und der größten Sammlung seiner Werke weltweit. Im Magritte Museum werden über 250 Arbeiten von den ersten Gehversuchen im Stil des Konstruktivismus bis zu den Traumbildern der Spätzeit, die sich bis heute als Reproduktionen auf Plakaten und Kaffeebechern wiederfinden, gezeigt. Sie lassen den Besucher tief in die Welt des Künstlers und sein unendliches Spiel mit den Wirklichkeiten eintauchen. Das Magritte-Museum ist eine der kulturellen Attraktionen Brüssels. Nicht umsonst erhielt es 2012 den Publikumspreis als bestes Brüsseler Museum. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Unternehmungen

5. Tag: Heimreise
Abreise aus Brüssel du Fahrt in Ihren Heimatort.


Auf Wunsch arrangieren wir gerne für Sie Zwischenübernachtungen auf dem Hin- und Rückweg.


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