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Kunstlandschaft im Grünen Herz Italiens Umbrien

Umbrien

Kunstlandschaft im Grünen Herz Italiens

Reiseübersicht:

Fast wörtlich ist der Ausruf Sei gegrüßt, grünes Umbrien des italienischen Dichters Giosué Carducci zu verstehen, denn Umbrien bietet eine abwechslungsreiche Landschaft, die in Italien ihresgleichen sucht. Dazu kommt die 3000jährige Geschichte mit ihren zahlreichen Relikten. Von den Umbrern über die Etrusker und Römer bringt das junge Christentum bereits ab dem 2.Jh. erste Kultbauten hervor, die ihre stilistische Weiterentwicklung über Spätantike, Romanik und Gotik und Renaissance bis hin zum Barock nahmen. Franz von Assisi, dessen Andenken nicht nur in seiner Heimatstadt Assisi geehrt wird, beschreibt das Valle Umbra mit den Worten Nichts Anmutigeres habe ich je gesehen.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 7 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100251
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Italien

Reiseverlauf:

1. Tag: Hinreise
Flug von Deutschland nach Rom (oder Florenz), Transfer zum Standorthotel in der Nähe von Assisi.

2. Tag: Gubbio - Assisi
Fahrt nach Gubbio. Das reizvolle Städtchen, das terrassenförmig förmlich an den Hängen des Monte Ingino klebt, hat fast alle Spuren seiner großen kulturellen und künstlerischen Vergangenheit bewahrt. Das von der Stadtmauer umgebene Zentrum, die ockerfarbenen Häuser, die Silhouette der Türme und Paläste vor dem großartigen Hintergrund der herben Landschaft machen Gubbio zu einer der Städte Italiens, in denen die mittelalterliche Atmosphäre noch erhalten und deutlich zu spüren ist. Besuch der Kirche San Francesco und des Doms. Spaziergang zum Palazzo dei Consoli an der Piazza della Signoria und zum Brunnen Fontana dei Matti, von dem es heißt, dass jeder, der ihn dreimal umschreitet, dem Wahnsinn verfällt. Weiterfahrt nach Assisi. Die Stadt ist vor allem durch das Wirken des Franz von Assisi berühmt geworden. Spaziergang durch das malerische Stadtzentrum, das Goethe auf seiner Italienreise so faszinierte. Sie besuchen die nach dem Erdbeben von 1997 wiederhergestellte Basilika San Francesco, die aus der niedrigen, schlichten Unterkirche und aus dem hohen Kirchenschiff der mit Fresken von Giotto, Cimabue und Simone Martini geschmückten Oberkirche besteht. Im mittelalterlichen Teil Assisis besichtigen Sie den Dom San Rufino mit seiner herrlichen romanischen Fassade. In der Santa Chiara, der Ordenskirche der Klarissinnen, wurden 1260 die Gebeine der heiligen Klara beigesetzt. Hier befindet sich auch das legendäre Kreuz von S. Damiano. Rückfahrt zum Hotel.

3. Tag: Orvieto - Todi
Fahrt nach Orvieto, das wie die meisten Etruskerstädte von einem steil abfallenden Tuffhügel aus die Umgebung beherrscht. Der Dom von Orvieto stellt mit seiner atemberaubenden Fassade ein prächtiges Beispiel der italienischen Gotik dar. Zu den bedeutendsten Freskenzyklen der Hochrenaissance zählt die Arbeit von Luca Signorelli in der Cappella di San Brizio. Der Orvieto Secco, ein bekannter Weißwein, erreicht in den Tuffsteinkellern unter der Stadt köstliche Reife. Fakultativ Weinprobe und Imbiss in einem Tuffsteinkeller (die Temperaturen liegen hier sowohl im Winter als auch im Sommer bei 14 Grad!). Weiterfahrt in das typisch umbrische Städtchen Todi, das sich in herrlicher Lage im oberen Tibertal befindet. Beeindruckend ist die Piazza del Popolo mit ihren wuchtigen Palästen und einer der Hauptwerke der Renaissance, der Wallfahrtskirche S. Maria della Consolazione. Rückfahrt zum Hotel,

4. Tag: Spello - Bevagna - Montefalco
Nur wenige Kilometer von Assisi liegt der kleine Ort Spello. Sehenswert sind die Kirche Sant Andrea, die Cappella Santa Maria Maggiore und die Kirche San Lorenzo. Die Besonderheit Spellos ist der geschlossene Mauerring, der in unterschiedlichen Epochen fertig gebaut wurde. Weiterfahrt nach Bevagna. Umschlossen ist die historische Stadt mit imposanten mittelalterlichen Stadtmauern. Einheitlich römisch geprägt kann man im Stadtkern die Reste eines römischen Theaters sowie ein Mosaik mit Meerestieren aus einer römischen Thermalanlage bewundern. Die mittelalterliche Piazza San Francesco wird als einer der schönsten Plätze Umbriens betrachtet, auch wegen der originellen asymmetrischen Architektur des Platzes, die für die Epoche nicht üblich war. Weiterfahrt nach Montefalco. Dieser Ort erhielt seinen Namen durch die Vorliebe Friedrich II zur Falkenjagd und wird auch die Aussichtsterrasse Umbriens genannt. Sehenswert sind u.a. die mittelalterliche Stadtmauer aus dem 13. Jh., die gotische Kirche Sant Agostino und die Kirche San Francesco mit ihrem gleichnamigen Museum. Bekannt in ganz Italien durch die Herstellung von ausgezeichnetem Wein und Honig, bietet Montefalco eine Vielfalt von kulinarischen Highlights. Rückfahrt zum Hotel.

Unser Tipp für Feinschmecker
Bevagna:
Hier befindet sich ein Lokal, das als Wahrzeichen der umbrischen Gastronomie gilt. Außer einer großen Auswahl von lukullischen Spezialitäten bietet dieses typische Lokal die Möglichkeit, eine Öl- und/oder Weinprobe mit hervorragenden Produkten der Region Umbrien.
Montefalco:
Unser Tipp für Reisen im Oktober: Im Herbst lohnt sich eine gastronomische Schnupperreise, z.B. in der Zeit des berühmten Weinfestes Festa dell Uva in Montefalco. Ende Oktober findet in Perugia auch das der Schokolade gewidmete Fest Eurochoclat statt.

Unsere Tipps für Liebhaber exzellenter Küche:
- Kulinarische Köstlichkeiten mit hervorragendem Wein im Weinkeller Federico II mit Besichtigung des Weinkellers Cantina Rocca di Fabbri und anschließender Weinprobe.
- Kostprobe von schmackhaften Fleisch- und Wurstwaren in der Ringhiera Umbra.

5. Tag: Ausflug Cascata delle Marmore - Narni
Fahrt zu den höchsten Wasserfällen Europas, die Cascata delle Marmore, deren Umgebung reich an dichten Wäldern und Brutstelle vieler Vogelarten ist. Weiterfahrt nach Narni, einer der schönsten Orte der Region, der noch vom Massentourismus verschont ist und auch als umbrisches Juwel bekannt ist. Wahrzeichen Narnis ist ein mächtiger, 30 m hoher Bogen einer römischen Brücke. Besonders sehenswert ist die Kathedrale San Giovenale, die Kirche San Francesco, die Burg Albornoz und die Abtei von San Cassiano. Rückfahrt zum Hotel.

6. Tag: Perugia - Lago Trasimeno
Heute lernen Sie Perugia kennen. Die Hauptstadt Umbriens ist nicht nur wegen ihrer schönen Lage und ihrer monumentalen alten Bauten eine der sehenswertesten Städte Italiens. Als Hauptsitz der umbrischen Malerschule wurde Perugia im XV. Jh. berühmt, als Meister wie Pietro Vanucci, Bernardino Betti und der junge Raffael in der Stadt wirkten. Auf der Piazza IV Novembre schlägt das Herz der Stadt, hier sprudelt die großartige Fontana Maggiore, einer der schönsten Brunnen Italiens. In der Nähe befinden sich weitere bedeutende Bauten, darunter der Palazzo dei Priori, die Kathedrale San Lorenzo, der Collegio del Cambio - eine alte Wechselbörse, deren Audienzsaal mit Fresken ausgeschmückt ist - sowie San Pietro, die prachtvollste Kirche Perugias aus dem 10. Jh. Am Nachmittag Besichtigung der Chiesa di San Bevignate aus dem 12. Jh., eine der ältesten Templerkirchen in Europa. Eventuell Besuch einer Glaswerkstatt im Zentrum, in dem hochwertige künstlerische Glasartikel hergestellt werden. Weiterfahrt zum Trasimenischen See, dem viertgrößten See Italiens. In Castiglione del Lago, einem beliebten Urlaubsort, der ganz von mittelalterlichen Stadtmauern umgeben ist, Spaziergang durch den Stadtkern. Rückfahrt zum Hotel. Zum Abschluss der Reise gibt es heute ein umbrisches Spezialitätenessen auf einem Landgut beim Lago Trasimeno.

7. Tag: Heimreise
Falls die Flugzeiten am späten Nachmittag vorgesehen sind, Möglichkeit, Spoleto zu besichtigen. Spaziergang durch die mittelalterliche Stadt zum romanischen Dom Santa Maria Assunta. Transfer zum Flughafen Rom oder Florenz, Heimflug nach Deutschland.


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