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Land der Konquistadoren Spanien, Extremadura und Kastilien

Spanien, Extremadura und Kastilien

Land der Konquistadoren

Reiseübersicht:

Zwischen den beiden Flüssen Tajo und Guadiana breitet sich die Kulturlandschaft der Extremadura aus, Spaniens ungeschliffenes Juwel, Land der Konquistadoren, über dessen Steineichenwäldern Gänsegeier und Weißstörche kreisen.. Alle Völker und Kulturen, die im Laufe der Geschichte auf der iberischen Halbinsel siedelten, haben in der Extremadura ihre Spuren hinterlassen: Römer, Westgoten, ebenso wie Araber und Juden. Die Extremadura war auch Lebensraum der Menschen, die an der Entdeckung und Eroberung Amerikas teilnahmen.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 9 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100227
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Spanien

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise
Flug von Frankfurt nach Madrid. Transfer zum Hotel. Den Rest des Tages können Sie zu einem Spaziergang durch die Altstadt nutzen, um einen ersten Eindruck der Hauptstadt Spaniens zu gewinnen.

2. Tag: Madrid
Vormittags Stadtrundfahrt in Madrid mit Führung. Höhepunkte der Besichtigung: Puerta del Sol, die traditionsreiche Plaza Mayor, Jahrhunderte lang Mittelpunkt des öffentlichen Lebens in Madrid und der Königliche Palast, im Mittelalter eine maurische Festung, in seiner jetzigen Form aus dem 18. Jh. stammend. Die prunkvollen Räumlichkeiten dienen heute dem Königshaus zu repräsentativen Zwecken. Nachmittags Besuch des Kunstzentrums Reina Sofia mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer spanischer Kunst. Auf Wunsch abends Besuch eines Flamenco-Lokals oder Zarzuela-Show.

3. Tag: Escorial - Valle de los Caídos - Segovia - Avila
Fahrt zum Klosterpalast El Escorial. Errichtet wurde er in 1065 m Höhe am Südhang der Sierra de Guadarrama im 16. Jh. durch Philipp II als Dank und Erinnerung an einen Sieg über die Franzosen. Sehenswert sind u. a. die königlichen Gemächer, die Grabkirche sowie die Basilika. Anschließend Abstecher zum Valle de los Caídos, einem riesigen Denkmal, das an die im Bürgerkrieg Gefallenen erinnert. Weiterreise nach Segovia. Neben einem Aquädukt aus der Römerzeit, einer prächtigen Kathedrale und einer Palastfestung der kastilischen Herrscher besitzt Segovia rund 20 romanische Kirchen und zahlreiche Adelspaläste. An der Plaza Mayor erhebt sich Segovias Kathedrale, die 1577 vollendet wurde. Auf einem Felsvorsprung über der Flussgabelung thront der Alcázar, der durch Lage und Form an ein Schiff erinnert. Die Lieblingsresidenz der Herrscher der Trastámara- Dynastie ist mit ihrem mächtigen Bergfried, dem Zinnenkranz und den Ziertürmchen das Paradebeispiel eines kastilischen Castillo. Fakultativ: typisches Spanferkel-Mittagessen in Segovia Weiterfahrt nach Avila. Die Stadt der Steine, Stadt der Heiligen ist innerhalb ihrer Mauern aus dem 12. Jh. ausgesprochen gut erhalten. Die Persönlichkeit der in Avila geborenen hl. Theresia hat die Stadt geprägt. Erinnerungsstücke an sie findet man in den Museen der Klöster San José und Encarnación. Das Kloster Santa Teresa wurde an der Stelle des Geburtshauses der Heiligen errichtet. Wahrzeichen der Stadt sind die Zinnen bewehrte Stadtmauer mit 90 vorspringenden Türmen und 9 Toren. Sie ist eine der besterhaltenen Stadtbefestigungen Europas. Weitere Höhepunkte sind die Basilika San Vicente, ein Meisterwerk romanischer Baukunst und das Dominikanerkloster Santo Tomás, einst Sitz des Generalinquisitors Torquemada.

4. Tag: Salamanca
Fahrt nach Salamanca und Besichtigung, eine der schönsten Städte Spaniens. Hier befindet sich die älteste Universität Europas (1218 gegründet). Salamanca hat zwei Kathedralen, aus dem 12. und 16. Jh. Besucht werden außerdem die Plaza Mayor, eine der größten und schönsten Plätze Spaniens, ganz von Arkaden umschlossen sowie die Casa de las Conchas, deren Fassade mit 365 steinernen Jakobsmuscheln geschmückt ist. Übernachtung in Salamanca.

5. Tag: Plasencia - Yuste - Cáceres
Fahrt über Plasencia, das direkt an der Siegerstraße liegt, zum Kloster San Jerónimo de Yuste (Hieronymitenkloster, 1404 gegründet). Hier lebte Kaiser Karl V. nach seiner Abdankung bis zu seinem Tod. Anschließend Rückfahrt nach Plasencia und Besichtigung der aus dem 12. Jh. stammenden Stadtmauer mit 68 Türmen sowie der Kathedrale mit romanischem Kreuzgang. Weiterfahrt nach Cáceres. Die von maurischen Stadtmauern umgebene Altstadt von Cáceres, welche zum Weltkulturerbe erklärt wurde, zählt mehr als zehn Türme. Ihr Stadtbild ist geprägt von mittelalterlichen Festungshäusern, Renaissancepalästen und gepflasterten Gassen.

6. Tag: Cáceres - Merida - Trujillo
Vormittags Besichtigung der alten Stadt mit ihren mittelalterlichen Wohnhäusern, Kirchen, Militärgebäuden und Palästen. Nachmittags Fahrt zu den Höhlen von Maltravieso, wo die geheimnisvollen Abdrücke verstümmelter Hände aus vorgeschichtlicher Zeit zu sehen sind. Weiterfahrt nach Mérida, auch als spanisches Rom bezeichnet. Die Hauptstadt der Extremadura wird u. a. von der Via de la Plata (Silberstraße), einem uralten Handelsweg, durchquert. Besichtigung des Theaters, einer der am besten erhaltenden römischen Bauten Südeuropas, in dem heute noch Vorführungen stattfinden. Weiterfahrt nach Trujillo. Gang durch die mittelalterliche Altstadt. Übernachtung.

7. Tag: Guadalupe - Toledo
Fahrt nach Guadalupe zur Besichtigung des 1340 gegründeten weltberühmten Klosters mit seinen unermesslichen Kunstschätzen. Das Nationalheiligtum galt lange Zeit als der zweitwichtigste Wallfahrtsort nach Santiago de Compostela. Die Konquistadoren verbreiteten den Namen Guadalupe in ganz Lateinamerika, weshalb auch viele Pilger aus den ehemaligen Kolonien das Kloster aufsuchen. Weiterfahrt über Talavera (Stiftskirche, 14. Jh.) und Maqueda nach Toledo reizvoll auf steilem Felsmassiv thronend und auf drei Seiten von Rio Tejo umgeben.. Übernachtung.

8. Tag: Toledo - Madrid
Ganztägige Besichtigung von Toledo, einer der ältesten Städte Spaniens. Stadt der drei Kulturen wird Toledo oft genannt - eine Erinnerung an die Jahrhunderte, in denen hier Muslime, Juden und Christen friedlich zusammenlebten. Toledo ist auch die Stadt El Grecos, der hier ab 1577 seine Wahlheimat fand. Seine Werke sind überall in der Stadt präsent, das berühmtestes, Das Begräbnis des Grafen von Orgaz befindet sich in der Kirche Santo Tomé. Nicht weit entfernt liegt die Synagoge Santa María la Blanca aus dem 12. Jh.. Ein weiterer Höhepunkt Toledos ist das Kloster San Juan de los Reyes von 1477. Die Synagoge del Tránsito ist ein Schmuckstück des Mudejarstils, es ist die zweite verbliebene Synagoge in Toledo. Wo einst die Hauptmoschee der Stadt stand, erhebt sich jetzt die mächtige Kathedrale, die zweitgrößte Kathedrale Spaniens. Sie wurde zwischen 1226 und 1493 in einem gotischen Stil spanischer Prägung errichtet. Höhepunkte der opulenten Ausstattung sind der geschnitzte Hochaltar und die Gemäldesammlung in der Sakristei mit etlichen Werken El Grecos, Goyas, Velázquez, Zurbarán, Rubens, Tizians und van Dycks. Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Madrid und Übernachtung.

9. Tag: Rückflug
Je nach Flugzeit bleibt noch Zeit für einen Besuch im Prado, in dem sich eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt mit zahllosen Meisterwerken befindet. Transfer zum Flughafen und Rückflug.


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