Zum Inhalt springen
 Kunstlandschaft Südtirol

Kunstlandschaft Südtirol

Gruppenreise

Reiseübersicht:

Dass man in Südtirol zu jeder Jahreszeit Urlaub machen kann, ist bekannt. Immer mehr jedoch macht Italiens nördlichste Region mit ihrer autonomen Regierung auf ihre beachtlichen Kulturgüter aufmerksam. Südtirol verfügt über rund 400 Burgen und Schlösser, von denen ein Großteil zu besichtigen ist. In verschiedenen Kirchen und Museen finden sich zum Teil sehr wertvolle Kunstschätze. In einem Land, das für Wein und Obstanbau berühmt ist, in dem der Speckh und das Törggelen zu feststehenden Begriffen geworden sind, legt man natürlich auch viel Wert auf gepflegte Gastlichkeit. Südtirol bietet seinen Besuchern eine ausgewogene Kombination von Natur, Kultur und guter Gastronomie.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 9 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100266
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Italien

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise Südtirol
Fahrt vom Heimatort nach Südtirol zum Standorthotel im Raum Meran.

2. Tag: Tagesausflug Bozen
Fahrt durch das schöne Etschtal nach Bozen. Ausführliche Besichtigung von Südtirols Hauptstadt. Durch seine Lage an der Brenner-Route ist Bozen das Tor zum Süden und das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Südtirols. Die hübsche mittelalterliche Altstadt ist besonders sehenswert. Zwischen Waltherplatz, benannt nach dem vermutlich in Südtirol geborenen Minnesänger Walther von der Vogelweide, und Laubengasse stehen die imposantesten Häuser der Altstadt. Die berühmten Lauben werden von schmalen Adels-und Bürgerhäusern aus dem 17. Jh. flankiert, und unter den schattigen Arkadengängen bieten zahlreiche Geschäfte ihre Waren an. Besichtigung der gotischen Stadtpfarrkirche am Walterplatz, der Andreas-Hofer-Straße mit der berühmten Bozener Gastwirtschaft Batzenhäusl, Stadtteil Gries mit Pfarrkirche, Talfer Promenaden und mehr.

3. Tag: Tagesausflug Lana
Heute steht das liebenswerte Dorf Lana auf dem Programm, das in einer Talsohle inmitten von Wein-und Obstgärten liegt. Bei einem Spaziergang erwarten Sie heimelige Ecken, alte Brunnen, vom Jugendstil beeinflusste Wohnhäuser. Besichtigung der Pfarrkirche in Niederlana. 1492 wurde die spätgotische Wandpfeilerkirche eingeweiht, sie zählt zu den schönsten gotischen Kirchen des Landes. Ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Kunstwerk stellt der gotische Flügelalter aus der Werkstatt von Hans Schnatterpeck dar. Der mit über 14 m Höhe größte Altar des Alpenraumes wurde 1503-1511 geschaffen. Nach der Besichtigung des Schnatterpeckaltars, Spaziergang hinauf zum Waalweg. Nach der Mittagspause Besichtigung der Kirche St. Margarethen, ein kunsthistorisches Juwel. Es ist eine 3-Apsiden Kirche in romanischen Stil mit einem umfangreichen Freskenzyklus aus der Zeit um 1215.

4. Tag: Meran (ohne Bus, Ruhetag für den Fahrer)
Mit dem Linienbus geht es heute nach Meran. Die Perle Südtirols liegt in einem schön gelegenen Talkessel und ist im Norden und Osten von hohen Bergketten geschützt. Besichtigung der mittelalterlichen Altstadt, sie umfasst u.a. die Laubengasse mit Bogengängen und Erkern, welche den Kornplatz mit dem Pfarrplatz verbindet, verschiedene weitere Straßen und die drei noch erhaltenen Stadttore. Besonders schön ist die Pfarrkirche St. Nikolaus, die eine Vielzahl wertvoller Fresken, einen beachtlichen Flügelaltar, Glasfenster aus der Spätgotik und weitere Kunstschätze beherbergt. Außerhalb des alten Stadtkerns und der früheren Stadtmauern liegt die Heiliggeistkirche, eines der schönsten Gotteshäuser Südtirols. Spaziergang über die hübsche Höhenpromenade Tappeinerweg. Er führt über die Hänge des Küchelberges und bietet neben einem interessanten Mix aus alpiner und mediterraner Bepflanzung herrliche Ausblickpunkte über die Dächer der Stadt.

5. Tag: Tagesausflug Dolomitenrundfahrt
Fahrt in die Dolomiten. Sie kommen durch das Eggental mit den sonnig gelegenen und sehr reizvollen Dörfern Deutschnofen, Eggen, Obereggen und Petersberg. Weiter zum Karersee, der als einer der schönsten der vielen Alpenseen angesehen wird. Nächstes Ziel ist der Pordoi, wo die Mittagspause einlegt wird. Am Nachmittag geht die Rundfahrt weiter über das Sellajoch ins Grödnertal. Sie besuchen den Hauptort St. Ulrich mit seinem malerischen Ortskern und vielen romantischen Winkeln und Gassen.

6. Tag: Tagesausflug Vinschgau
Der oberste Teil des Etschtals trägt den Namen Vinschgau. Am Ortsrand von Naturns liegt inmitten von Obstgärten das berühmte St. Prokulus Kirchlein. Dieses Kleinod der Region zählt zu den ältesten frühchristlichen Kirchen Südtirols. Bekannt wurde das Gotteshaus vor allem aufgrund seiner frühmittelalterlichen Wandmalereien, die in ihrer Ausführung bis heute einzigartig sind. Weiterfahrt nach Glurns und Rundgang durch die älteste und zugleich kleinste Stadt im Vinschgau. Niedrige Lauben, altes Gewölbe, kunstvoll bemalte Häuser und eine dicke, völlig intakte Stadtmauer zeichnen Glurns aus. Mittagspause in Glurns oder in Schluderns. Am Nachmittag Besichtigung der Churburg. Die weitläufige Anlage zählt zu den besterhaltenen Schlossanlagen Südtirols. Wer Mittelalterromantik, gruselige Rittergeschichten, originale Rüstungen, Kunst und die Eleganz einer Renaissance-Residenz in einem haben möchte, ist hier genau am richtigen Ort. Die nie zerstörte Churburg beherbergt eine Fülle reich ausgestatteter und kunstvoll dekorierter Räume, einen dreigeschossigen Loggienhof, einen schön geschmückten Arkadengang.

7. Tag: Tagesausflug Klausen - Brixen
Erste Station ist Klausen im Eisacktal. Diese mittelalterliche Stadt diente über Jahrhunderte den Fürstbischöfen von Brixen als Zollstätte. Das Künstlerstädtchen, über dem auf einem mächtigen Felsen das Kloster Säben thront, vermittelt ein Südtiroler Bilderbuchmotiv. Spaziergang durch die Altstadt mit ihrer spätgotischen Architektur, den zahlreichen Erkern, geschmiedeten Wirtshausschildern und der Pfarrkirche, die einige bedeutende gotische Skulpturen beherbergt. Dann Weiterfahrt in die ehrwürdige Bischofsstadt Brixen. In der Altstadt besonders sehenswert: Die Fürstbischöfliche Hofburg um 1600 erbaut, geht auf frühere Anlagen aus dem 13. Jh. zurück und ist im Stil der Hochrenaissance gehalten. Den mit reichem Dekor ausgestatteten Dom schmücken monumentale Deckenfresken, ein Hauptwerk des Barockmalers Paul Troger. Ein kulturhistorisches Juwel ist der benachbarte gotische Kreuzgang. Seine volkstümlichen Fresken, die zwischen 1390 und 1509 entstanden, gehören zum Feinsten, was man an romanischer und gotischer Malerei in Südtirol findet.

8. Tag: Tagesausflug Dorf Tirol - Schloss Tirol - Algund
Heute steht noch ein Besuch von Dorf Tirol und die Besichtigung vorn Schloss Tirol auf dem Programm. Zwischen 1140 und 1160 wird die Stammburg der Grafen von Tirol erbaut, es ist das bedeutendste Schloss in ganz Tirol. Kunsthistorisch besonders interessant sind die Fresken der Burgkapelle und die herrlichen romanischen Portale mit üppigen plastischen Figuren in Marmor, die zum Teil Fabelwesen, religiöse Motive und geometrische Ornamente zeigen. Nach der Mittagspause Spaziergang nach St. Peter. Rückfahrt zum Hotel über Algund. Hier lohnt noch die Besichtigung der Pfarrkirche, die zu den modernsten Kirchen im gesamten Alpenraum zählt und ein Beispiel zeitgemäßer Architektur darstellt. Sie ist ein gelungener Versuch, Altes mit Neuem zu verbinden.

9. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück Abreise und Rückfahrt nach Deutschland.


Zurück