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 Gartenkunst und Kulturstädte in Venetien
Gartenkunst und Kulturstädte in Venetien
Gartenkunst und Kulturstädte in Venetien
Gartenkunst und Kulturstädte in Venetien

Gartenkunst und Kulturstädte in Venetien

Gruppenreise

Reiseübersicht:

Herrschaftliche Villen, große landwirtschaftlichen Anwesen, wunderbar hügelige Weinberge und verspielt wirkende Gärten und Landschaftsparks prägen die Landschaft Venetiens. In dieser herrlichen Umgebung ließen sich Adlige und reiche Kaufleute Landsitze und Sommerresidenzen mit einzigartigen Gartenanlagen errichten- so entstanden u.a. die architektonischen Meisterwerke von Andrea Palladio. Genießen Sie wunderschöne Landschaftsparks und reizvolle Privatgärten, sowie die schönsten Kunst- und Kulturstätten des Veneto.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 8 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100247
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Italien

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise nach Meran
Abreise vom Heimatort und Fahrt nach Meran (evtl. mit Zwischenübernachtung).

2. Tag: Meran Schlosses Trauttmansdorff - Torri del Benaco  
Besichtigung der Gärten des Schlosses Trauttmansdorff, die die Form eines natürlichen Amphitheaters haben. Der Garten ist in 80 verschiedene Landschaftsbilder mit Pflanzen aus aller Welt eingeteilt. Am sonnenverwöhnten Südhang des Gartens entfaltet sich das ursprüngliche Landschaftsbild einer Mittelmeerregion mit duftenden Zwergsträuchern sowie Kork- und Steineichen. Am Nachmittag Fahrt nach Torri del Benaco zur Besichtigung des Schlosses Scaligero und der angrenzenden Zitrusplantage, die einzige, die sich in der Region Venetien befindet. Das Schloss wurde im Jahre 1383 erbaut, das Zitrusgewächshaus erst im Jahre 1760. Besonders interessant sind die Anbaumethoden sowie die Überwinterung dieser Zitruspflanzen und die ursprünglichen Bewässerungssysteme. Spaziergang durch den hübschen Ort und Besichtigung der kleinen Barockkirche Santi Pietro e Paolo. Fahrt zum Hotel im Raum Verona.

3. Tag: Ausflug Garten Andre Heller - Isola del Garda
Fahrt in Richtung Fasano und Besichtigung des botanischen Gartens der Stiftung Andre Heller. Der Zahnarzt und Botaniker Arthur Hruska legte zwischen 1910 und 1914 den Grundstein dieses Gartens, um einen Weltgarten zu erschaffen. Im Laufe der Jahre gestaltete er künstliche Berge, kleine Bachläufe und pflanzte exotische Pflanzen. Nach seinem Tod lag der Garten brach bis im Jahre 1988 die André-Heller-Stiftung den Garten mit seinen 2000 Pflanzenarten übernahm und dieses botanische Kleinod mit zeitgenössischen Skulpturen und szenografischen Effekten bereicherte. Am Nachmittag Überfahrt mit dem Boot zur Isola del Garda. Besichtigung dieser atemberaubenden Insel. Die prächtige Villa mit ihrer Parkanlage wurde vom Architekten Luigi Rovelli entworfen und ist ein prunkvoller Bau im neugotisch-venezianischen Stil. Die Parkanlage wurde im klassischen italienischen Stil angelegt, die kunstvoll gestalteten Hecken stellen verschiedene Figuren dar. Halbtagesführung in Padua. Besichtigung der Grabkirche Sant Antonio, die 1232 über dem Grab des Heiligen errichtet wurde. An der Piazza delle Erbe befindet sich der imposante Palazzo della Ragione. Spaziergang zur Piazza dei Signori, zum Dom aus dem 9. Jh. und zu dem daneben liegenden romanischen Baptisterium. Weiter zum klassizistischen Platz Prato della Valle und der Kirche Santa Giustina. Am Nachmittag Fahrt nach Valsanzibio und Besuch der Villa Barbarigo. Der Architekt der Päpste und Gestalter zahlreicher berühmter Brunnen, Luigi Bernini, wurde für die Realisation Gartenanlage im Barockstil der engagiert. Die Absicht war, den Weg zu symbolisieren, der den Menschen zu seiner Erlösung führt. Der Garten ist etappenweise aufgeführt, um die Besucher durch themenbezogene Wege symbolisch zur Erleuchtung des Wahren zu führen. Besonders bemerkenswert ist das Labyrinth, eines der größten seiner Epoche.

5. Tag: Verona - Giardino Giusti
Vormittags Besichtigung von Verona. Diese Kunststadt ist wegen der alljährlichen Opernfestspiele in der römischen Arena und als Stadt von Romeo und Julia berühmt. Sehenswert sind bei einem Rundgang in der Altstadt u.a. die romanische Basilika S. Zeno Maggiore mit ihrem großartigen Bronzeportal, das Amphitheater, die malerische Piazza delle Erbe, der Balkon der Julia, die Piazza dei Signori und die Skaligergräber. Anschließend Weiterfahrt und Besichtigung des Giardino Giusti. Die Grundelemente des Gartens stammen bereits aus dem frühen 14. Jh., als die Villa von der toskanischen Familie Giusti erworben wurde. In der 2. Hälfte des 16. Jh. wurde der Garten im toskanischen Renaissance-Stil umgestaltet. Bei der Planung des Gartens wurde speziell Rücksicht auf die Topografie des Areals genommen. Die ebenen Flächen wurden in rechteckige Felder eingeteilt, Terrassierungen und Aufschüttungen wurden von steilen Felsen unterbrochen. Vom von Zypressen gesäumten Hauptweg, zwischen Blumenbeeten, Springbrunnen, Statuen und Treppen, gelangt man zur Terrasse Belvedere, von wo man einen atemberaubenden Blick über die Stadt hat.

6. Tag: Mantua - Cremona
Fahrt nach Mantua, der Stadt der Familie Gonzaga. Die Kleinstadt ist sicher eine der schönsten norditalienischen Städte. Geführter Stadtrundgang zum Palazzo Ducale und zur malerischen Piazza delle Erbe und Besichtigung der Kirche Sant Andrea. Höhepunkt des Aufenthalts in Mantua ist die Besichtigung des Palazzo del Te, einer Gartenvilla der Gonzaga, die sich etwas außerhalb der Altstadt befindet. Weiterfahrt nach Cremona und Stadtführung in der Geigenbauerstadt, die auch für ihre süße Spezialität Torrone berühmt ist. Besichtigung des Rathausplatzes mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem 111 m hohen Turm Torrazzo, dem Dom, der Loggia dei Militi und dem Rathaus, wo in der Sala dei Violini die Geigen von Stradivari und Guarneri hängen.

7. Tag: Palladio Villen
Ausflug in die Umgebung von Vicenza und Besuch einiger Bauwerke des italienischen Architekten Andrea di Pietro della Gondola, eher als Palladio bekannt. Er war der wichtigste und bekannteste Renaissance-Architekt in Oberitalien. Für Palladio war die Architektur eine einzige Harmonie, die durch Schönheit, Eleganz, Proportion, Funktionalität und Ausgewogenheit erlangt wurde. Besuch der Villa Capra Valmarana, bekannt als die Villa La Rotonda, die zu den schönsten und zu den Hauptbauwerken des Architekten gehört. Anschließend weiter zur der Villa Gazzotti Grimani Curti und Außenbesichtigung. Diese seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Villa ist eines der ersten Projekte Palladios. Fahrt in Richtung Quinto Vicentino und Besuch der Villa Thiene, deren Hauptmerkmal die aus dem 15. Jh. stammenden Fresken im Atrium sind. Falls zeitlich möglich, Besichtigung der Villa Caldogno, deren Bau 1545 begonnen hat. Weiterfahrt nach Montecchio Maggiore und Besuch der wunderschönen Villa Cardellina Lombardi, die aus dem Jahr 1735 stammt. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

8. Tag: Heimreise
Nach dem Frühstück Heimreise.


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