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Schatzkammer der Kulturen Anatolien, Kappadokien

Anatolien, Kappadokien

Schatzkammer der Kulturen

Reiseübersicht:

Die Türkei mit ihrer unverwechselbaren Kultur zwischen Abend- und Morgenland, zwischen altorientalischen Traditionen und europäischem Fortschritt, ist kontrastreich, vielfältig und gastfreundlich. Wir laden Sie herzlich zu dieser Studienreise durch dieses so facettenreiche Land ein, bei der Sie Kulturschätze kennen lernen werden, von denen viele zum Weltkulturerbe der Menschheit gehören. Antike Ausgrabungsstätten, imposante unterirdische Kirchen, prächtige Bauwerke der Sultanszeit, einzigartige Landschaften und das quirlige Alltagsleben der Türkei. Besuchen Sie die Tanzenden Derwische in Konya, folgen Sie den Spuren des antiken Erbes der Türkei und lassen Sie sich in Kappadokien von einer einzigartigen Landschaft verzaubern.

Details:

Reisedatum: nach Ihrem Wunsch
Reisetage: 13 Reisetage
Reisepreis: auf Anfrage
Gruppengröße: auf Anfrage
Reise-ID: 100204
Veranstalter: StudyTours
Kategorie:
Osteuropa

Reiseverlauf:

1. Tag: Anreise
Linienflug von Frankfurt nach Ankara. Auf dem Transfer zum Hotel gewinnen Sie einen ersten Eindruck von der türkischen Hauptstadt, die in den kahlen Bergen Anatoliens liegt. Ankara musste sich von einer kleinen, unbedeutenden Provinzstadt in nur etwa 6 Jahrzehnten zu einer Metropole mit 3,5 Millionen Einwohnern entwickeln und strahlt deshalb nicht den Reiz von langsam gewachsenen Städten aus.

2. Tag: Ankara
Besichtigungen in Ankara. Das Glanzstück der Stadt ist das Museum der anatolischen Zivilisation, das eine reichhaltige Sammlung kleinasiatischer Funde beherbergt. Weitere interessante Ziele sind: Die Zitadelle aus der Zeit Kaiser Augustus, die Ruinen des Augustus-Tempels und das Mausoleum von Atatürk, das den Sarkophag des Staatsgründers birgt. Anschließend Ausflugsfahrt in die Hethiterstadt Hattusa, die von der UNESCO in der Liste des schützenswerten Weltkulturerbes geführt wird. Besichtigung der Ruinen - Felsenheiligtum, Ober- und Unterstadt - und des Freilichttempels Yazilikaya.

3. Tag: Konya
Fahrt entlang den Ufern des Tuz Gölü Salzsees, der im Herzen des Anatolischen Hochlandes liegt, nach Konya, der alten Hauptstadt des Seldschukenreiches. Besuch des Mevlana Klosters der religiösen Bruderschaft der Mevlevi, der tanzenden Derwische, heute ein Museum, das auch das Mausoleum des islamischen Mystikers Mevlana Celaleddin Rumi beherbergt. Die seldschukische Alaaddin Moschee aus dem 13. Jh. und das Museum für seldschukische Fayencen werden ebenfalls besichtigt.

4. Tag: Kappadokien
Weiterreise in Richtung Kappadokien. Unterwegs Besichtigung der Karawanserei Sultanhani und einer weiteren, Obrukkhani, hinter der eine sehr interessante Doline zu sehen ist.

5. Tag: Göreme-Tal
Der heutige Ganztagsausflug führt zunächst ins Göreme-Tal mit Tausenden von Erdpyramiden, Felsenhöhlen und Felsenkirchen. Diese als Naturphänomen einzigartige Landschaft mit ihren zahllosen Tuffkegeln - wie eine Mondlandschaft wirkend - ist eine der größten Sehenswürdigkeiten der Türke. Sehenswert sind insbesondere die bemalten Höhlenkirchen aus dem 11. bis 13. Jh. mit Szenen aus der Bibel und dem Leben Jesu. Nächste Station sind die fantastisch geformten Felspyramiden von Uchisar. Dann Fahrt zur die unterirdischen Stadt von Derinkuyu, die vermutlich in die hethitische Zeit zurückreicht. Acht bislang freigelegte Etagen mit Wohnungen, Speichern Kirchen und Klosterteilen gruppieren sich um den 85 m tiefen Schacht eines ausgeklügelten Lüftungssystems. Auf Wunsch Besuch einer Onyxschleiferei.

6. Tag: Avanos - Pasabaglar-Tal - Cavusin
Erstes Ziel des heutigen Ganztagsausfluges ist das Städtchen Avanos, das für seine Töpferarbeiten aus lokalem roten Ton berühmt ist. Das Dorf Mustafapasa, das frühere Sinasos, war bis 1923 nur von Griechen bewohnt und hat sein griechisches Aussehen weitgehend erhalten. Weiter zu den Tuffsteinkegeln im Pasabaglar Tal und nach Cavusin, einem in einer Felskulisse liegenden Dorf mit einer Kirche ohne Vorderfront.

7. Tag: Kayseri oder Ilhara-Tal
Ausflugsfahrt nach Kayseri, dem antiken Caesarea, am Fuße des fast viertausend Meter hohen Vulkans Erciyas. Die Stadt birgt Zeugnisse seiner wechselvollen Geschichte. Besichtigung der bedeutenden Bauten aus seldschukischer Zeit: Sie sehen die Anlage, die 1238 von Hunat Hatun, gestiftet wurde, mit Medresse und Moschee, dann das Döner Kümbet, das kreisende Mausoleum, den alten Basar, die Große Moschee und das archäologische Museum.

Mögliche Alternative (statt Kayseri):
Wanderung durch das Ihlara Tal, das einem wasserreichen Garten gleicht. Die vom Vulkan Hasan Dag und den Melendiz-Bergen herabströmenden Wasser haben durch die Jahrtausende einen 16 km langen Canyon gebildet, in dessen Felswänden über 100 Höhlenkirchen aus byzantinischer Zeit liegen. Das Tal von Ihlara liegt zwischen dem Höhlendorf Selime im Norden und dem Dorf Ihlara im Süden. Die Wanderung wird etwa auf halber Strecke durch eine Mittagspause in einem typisch anatolischen Dorf unterbrochen. Auf der Rückfahrt zum Hotel könnte auch noch das Soganli Tal besucht werden, in dem an die 150 Kirchen entdeckt wurden, von denen die meisten allerdings verschüttet sind. An den steilen Felswänden dieses Tals findet man zahllose alte Taubenhäuser, von denen die meisten zu Klöstern gehörten.

8. Tag: Tarsus
Abreise aus Kappadokien. Auf dem Weg nach Tarsus werden Sie die so genannte Kilikische Pforte sehen, das ist eine Felsschlucht von einigen hundert Metern Höhe und kaum 20 m Breite, durch die der Fluss durchrauscht. In der Kilikischen Ebene liegt die Stadt Tarsus, deren antiker Teil unter dem Schwemmland des Tarsus Cayi begraben liegt. Tarsus gilt als der Geburtsort des Apostel Paulus, Kleopatra soll hier Antonius verführt haben. Von der einst glanzvollen Stadt sind nur noch einige Relikte erhalten, u.a. der Apostel-Paulus Brunnens, der als Standort des Geburtshauses des Hl. Paulus gilt.

9. Tag und 10. Tag: Silfike / Olba / Korykos / Ayas

Fakultative Vorschläge für Ausflugsfahrten:

  • Silifke: Die Stadt wird von einer mächtigen Zitadelle beherrscht, von der aus sich ein herrlicher Ausblick bietet. Sehenswürdigkeiten: Steinerne Brücke, Ulu Cami Moschee, Zisterne und römischer Friedhof.
  • Olba: Die Stadt ist eine prächtige Ansammlung von hellenistischen, römischen und byzantinischen Überresten und vielleicht die eindrucksvollste Ruinenstätte im Westen Kilikiens.
  • Korykos: Die mächtige Ruine der Landburg der antiken Stadt Korykos erhebt sich gegenüber der malerischen Inselburg Kizkalesi.
  • Ayas: Nordöstlich von Korykos liegt das Ruinengebiet von Ayas mit den weit verstreuten, teilweise von Flugsand bedeckten Resten der antiken Stadt Elaioussa Sebaste.

11. Tag. Antakya
Morgens Fahrt nach Antakya, in die einstige Hauptstadt Antiochia am Orontes, die 300 v. Chr. gegründet wurde. Die heutige Stadt strahlt mit ihren schmalen Basarstraßen und den schlanken Minaretten viel Atmosphäre aus und zählt zu den schönsten Orten im Süden der Türkei. In römischer Zeit hatte Antakya eine große jüdische Gemeinde und spielte eine wichtige Rolle für die Ausbreitung des Christentums. Nach Ankunft Fahrt in den Vorort Harbiye. Hier soll sich einst die schöne Daphne, um den Aufdringlichkeiten des Apollo zu entgehen, in einen Lorbeerbaum verwandelt haben. Der Hain der Daphne ist seit 3.000 Jahren ein beliebter Picknick- und Erholungsort. Übernachtung in einem 4-Sterne Hotel in Antakya.

12. Tag: Antakya
Am Vormittag Stadtbesichtigung von Antakya mit dem Hatay-Museum, das eine Sammlung erstklassiger Mosaiken beherbergt, mit der Petrusgrotte und der Pauluskirche. Anschließend Abreise und Fahrt nach Adana. Der Rest des Tages dient der Erholung im schönen 5-Sterne Hotel in Adana.

13. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen von Adana und Rückflug über Istanbul nach Frankfurt.


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